Gebäudebrand

Datum:
Freitag, 03. Juli 2020
Alarmzeit:
23:59 Uhr
Alarmierungsart:
Brand klein, Funkmeldeempfänger
Art:
Brandeinsatz
Einsatzort:
Salzderhelden
Mannschaftsstärke:
6
Fahrzeuge FF Naensen:
LF 10
Einheiten Stadt Einbeck:
Freiwillige Feuerwehr Einbeck, Freiwillige Feuerwehr Naensen, Freiwillige Feuerwehr Negenborn, Freiwillige Feuerwehr Salzderhelden, Freiwillige Feuerwehr Wenzen, Freiwillige Feuerwehr Drüber, Freiwillige Feuerwehr Greene, Freiwillige Feuerwehr Immensen, Freiwillige Feuerwehr Kreiensen, Freiwillige Feuerwehr Sülbeck, Freiwillige Feuerwehr Vogelbeck
Weitere Kräfte:
DRK Einbeck, FTZ Northeim, JUH Einbeck, Polizei Einbeck, THW Northeim


Einsatzbericht:

Die historische Saline in Salzderhelden ist in der Nacht zu Samstag, 4. Juli, abgebrannt. Mehr als 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren im Einsatz.

Nicht zu retten
Kurz nach 23:30 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Leitstelle ein. Schon auf Anfahrt der Einsatzkräfte bestätigten sich die ersten Meldungen: Das Gebäude mit seinem markanten Bohrturm stand im Vollbrand, kilometerweit waren Feuerschein und Rauchsäule zu sehen.

Das Gebäude selbst war nicht mehr zu retten. Wie die Kreisfeuerwehr berichtet, mussten aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und des starken Funkenflugs die benachbarten Gebäude vor den Flammen geschützt werden. Die Anwohner der Nachbarhäuser wurden evakuiert und im Sportheim untergebracht. Die Saline selbst brannte vollständig nieder.

Schwieriger Einsatz
Laut Kreisfeuerwehr-Pressesprecher Konstantin Mennecke gestaltete sich außerdem die Wasserversorgung vor Ort als schwierig. Mit mehreren Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet und eine langen Schlauchleitung musste aufgebaut werden. Eine anfänglich vermutete Belastung des Salinen-Bohrturmes mit Asbest bestätigte sich laut des Feuerwehr-Sprechers nicht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Salzderhelden, Einbeck, Immensen, Sülbeck, Vogelbeck, Negenborn, Naensen, Kreiensen, Greene und Volksen, die Feuerwehrtechnische Zentrale Northeim, das Technische Hilfswerk sowie das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Einbeck.

Foto und Text: Kreisfeuerwehr/Mennecke